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16 MM PRODUKTIONKAMERA

ARRIFLEX SR3

Dieses Jahrhundert kennt nichts, was mit ihr vergleichbar wäre.
Gewiss, sie ist eine Maschine – wie das Automobil oder das Flugzeug.
Aber keine andere Maschine berührt den Geist und das Herz der Menschen so, wie es die Filmkamera vermag.

Lillian Gish, Schauspielerin (1893-1993)

Arriflex SR 3 – 16 mm Produktionskamera

 

Die Arriflex SR 3 ist eine laufleise 16mm Filmkamera für Normal und Super 16mm Formate. Sie ist eine Weiterentwicklung der Arriflex SR 2 und ist das unmittelbare Vorgängermodell der modernsten 16mm Filmkamera der Welt, der Arriflex 416.

Der Super 16-Film ist einseitig perforiert und hat eine Bildfeldgröße von 12,35 x 7,42 mm (Breite x Höhe). Das Bildseitenverhältnis beträgt 1:1,66. Im Unterschied zum 16mm Film verfügt Super 16 über keine Tonspur, hat dafür aber je nach gewünschtem Bildseitenverhältnis etwa 20 bis 40 Prozent mehr nutzbare Negativbildfläche und somit eine bessere Auflösung.

Erfunden wurde das Format vom schwedischen Kameramann Rune Ericson, der für diese grundlegende technische Neuerung 2002 mit dem Award of Commendation der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ausgezeichnet wurde. Das erste Mal hatte er das Format 1969 bei den Dreharbeiten für seinen Film „Lyckliga Skitar“ verwendet.
Das sogenannte Blow-up-Verfahren hat es ermöglicht einen Film mit begrenzten Produktionsmitteln in die Kinos zu bringen. Der Film wurde auf Super 16mm Filmmaterial aufgenommen und auf 35mm Kopien übertragen, so kam der Film in den Kinoverleih. Im digitalen Zeitalter greifen Filmemacher  hin und wieder mit Erfolg zum Super 16mm um bestimmte Stimmungen zu erzeugen, beispielsweise der Kameramann Matthew Libatique in  “Schwarzer Schwan” (Black Swan) 2011 oder der Kameramann Ed Lachman in “Carol” 2015.

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